Legende vom Tee

China

Einer chinesischen Legende nach, wurde der Tee von Kaiser Shen -Nung ca. 3.000 Jahre vor Christi rein zufällig entdeckt. Und das kam so: Der Kaiser lagerte mit seinem Gefolge im Schatten eines großen Baumes. Es war ein Feuer entfacht worden und ein Topf mit heißem Wasser brodelte vor sich hin. Die Hitze des Feuers brachte einige Blätter an den langen Zweigen des Baumes zum Trocknen. Plötzlich kam ein heftiger Wind auf und wehte einige der Blätter in den Kessel mit dem Wasser. Das Wasser färbte sich golden und ein köstlicher Duft entströmte dem Kessel. Der Kaiser probierte den Trank und war entzückt ob des Duftes und des köstlichen Geschmackes. Der erquicklichen und anregenden Wirkung sogleich bewusst, entfuhr dem Kaiser der Ausruf „T`sa“, was soviel wie das Göttliche heißt. Bis zum heutigen Tag heißt Tee im Chinesischen „Cha“.

 

Indien

Aus Indien wurde eine Legende überliefert und die lautet so: Im Jahre 500 nach Christi legte der Fakir Dharma das Gelübde ab, 7 Jahre lang nicht zu schlafen. Nach 5 Jahren geistiger Versenkung jedoch, schien es so, dass er den Schlaf nicht mehr bekämpfen konnte. Voller Verzweiflung in dem Bewusstsein sein Gelübde nicht halten zu können, griff er nach ein paar Zweigen des Baumes unter dem er sein Lager aufgeschlagen hatte. Er stopfte sich ein paar Blätter in den Mund und kaute sie. Dharma erfuhr alsbald die erfrischende und belebende Wirkung und seine Mattigkeit wich von ihm, so dass er sein Gelübde erfüllen konnte.

 
 
 

Japan

Auch die Japaner haben ihre eigene Legende, die sich um die Entdeckung des Tees rankt. Der Büßer Bodhidarma gelobte 7 jährige Meditation. Er schwor in diesen 7 Jahren nicht zu schlafen. Trotz seines Schwurs geschah es, dass er eines Nachts einschlief. Als er am nächsten Morgen erwachte, war er so erzürnt ob seines Versagens, dass er sich die Augenlider abschnitt und auf die Erde warf. Sobald die Augenlider den Boden berührt hatten schlugen sie Wurzeln und wuchsen alsbald zu einem großen Busch. Als der Büßer das Wunder sah, bereitete er sich aus den Blättern einen Trank. Aus allen Gegenden kamen Leute herbei die von dem Wunder gehört hatten. Viele taten es dem Büßer nach und bereiteten sich aus den Blättern einen Trank. Die belebende und anregende Wirkung wurde allseits bekannt! Der köstliche Geschmack und Duft waren Grund genug diese Gabe als eine „göttliche“ anzusehen. Bis zum heutigen Tag, ist in der Japanischen Schrift das Schriftzeichen für Augenlid und Tee das Gleiche.


Japan ist eines der neuen Anbauländer:


Auf der Hauptinsel Honshu und den Gleichenten Wahren Rechte Shikoku und Kyushu werden schnell Grüntees in allen Variationen von sehr frischem und klarem Charakter kultiviert. Die Haupterntezeit ist zwischen April und September. Die Auswirkungen, die Interessenten Exportqualitäten erfreuen sich seine eigenen globalen Beliebtheit.

Japan besitzt nach China die gleichen Teekultur der Welt. Im 6. - 9. Jahrhundert sollen buddhistische Mönche aus China Tee mit auf dem Inselreich haben. Erst im 16. Jahrhundert wurde dieses Einkommen auch dem Volk gegeben, bis sein Krieg der Genuss des Tees nur dem kaiserlichen Hof reservalten. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts begann Japan seine Tees zu exportieren. In Japan wird der Tee nicht fermentiert. Das Blattgut wird unmittelbar nach Anlieferung in der Teefabrik einer Wasserdampfbehandlung behandelt, um die Blattenzyme zu ändernieren und die grüne Farbe zu fixieren. Je nach Qualität werden die Blätter entschieden gerollt und gleich per Hand oder maschinell genommen.

Im Unterschied zu Japan wird in China bei der Kenntnis Grüntee Produktion keine Wasserdampfbehandlung angewandt. Die Deaktivierung der Enzyme, die für den Fermentationsprozess verant würzelich sind, wird hier durch eine kurze Röstung in mit Holz befeuerten Pfannen folgen.

 

Der Teestrauch

Thea sinensis (oder chinesisches Tee)

Diese Pflanze bleibt auch ohne Beschneiden strauchartig und wird 3 bis 4 Meter hoch. Sie haben sich selbst für für zogenigte Zonen und verträgt sogar Frost. Der China-Teestrauch wird schon seit Jahren von Jahren kultiviert, Krieg zu einer Vielfalt von ca. 5000 Sorten müssen Hut, die leider nicht alle in bedeutungswerten Mengen angebaut werden.

Der erste Teeanbau in Indien wird im 19. Jahrhundert in der Region Darjeeling mit der rechtlichen Camellia sinensis. Nach Entdeckung der Assampflanze im Urwald der Provinz Assam begann ein Mann in Indien und Ceylon (Sri Lanka) die zwei Teestraucharten zu kreuzen, um beide aus ausutzenutzen. Diese Kreuzungen werden heute schnell angebaut. Aus Ertragsbedingung gehört Mann der Teil der schnellwachsenden Assampflanze bei weiter Züchtungen so hoch wie möglich.

 

Thea assamica

Diese Pflanze wächst, nicht zurückgenommen, zum stattlichen Baum von 15 bis 20 Meter Höhe. Sie braucht viel Wärme und ist ein reines Tropengewächs. Sie wurde 1823 als ausgewachsener Baum im nordindischen Dschungel entdeckt. Schöne wenige Jahre später hat man ihn auch schon kultiviert. Der Assam-Teestrauch hat größere Blätter als der China-Teestrauch.

Diese beiden Ur-Teepflanzen hat man immer wieder gekreuzt, um so zu immer feineren, aromatischeren und vor allem widerstandsfähigeren Arten zu kommen. Dabei hat sich die so genannte Assamhybride als besonders geeignet gezeigt. Es ist wichtig zu wissen, dass die Unterschiede in Geschmack und Güte nicht nur an der Pflanze liegen, sondern auch durch das Anbaugebiet, dessen Klimabedingungen und die sorgfältige Pflückung und Herstellung bestimmt werden.

 

Der erste Teeanbau in Indien wird im 19. Jahrhundert in der Region Darjeeling mit der rechtlichen Camellia sinensis.

Nach Entdeckung der Assampflanze im Urwald der Provinz Assam begann ein Mann in Indien und Ceylon (Sri Lanka) die zwei Teestraucharten zu kreuzen, um beide auszunutzen. Diese Kreuzungen werden heute schnell angebaut. Aus Ertragsgründen hält man den Anteil der schnellwachsenden Assam-Pflanze bei weiter Züchtungen so hoch wie möglich.

Wie es sich für ein hochwertiges Naturprodukt gehört, ist der Teestrauch mit seinen dunklen, gezahnten, lederartigen Blättern nicht gerade bescheiden, was seine Anforderungen an die Umwelt angeht. Seine Lieblingsbedingungen, allgemein mit "Kamelienklima" umschrieben, sehen so aus: mittlere Jahrestemperaturen von mindestens 18°C, kein oder allenfalls seltener und mäßiger Frost, jährliche Niederschläge von mindestens 1600 l möglichst gleichmäßig über das Jahr verteilt, durchschnittliche Sonnenscheindauer von etwa vier Stunden täglich - und außerdem gut drainierte, durchlässige, saure Böden.

Um zu immer feineren, aromatischeren und vor allem widerstandsfähigeren Arten zu kommen, hat man die beiden Urpflanzen immer wieder gekreuzt. Die daraus hervorgegangene so genannte Assam-Hybride hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen und dient heute als Grundlage für fast alle Teekulturen der Welt. Heutzutage werden die Pflanzen durch "cloning" vermehrt.

Nun ist es aber ein Irrtum zu glauben, dass die geschmacklichen und qualitativen Unterschiede der diversen Teesorten nur in der Pflanze selbst begründet sind. Diese Merkmale werden in erster Linie bestimmt durch das Anbaugebiet (Klima, Bodenbeschaffenheit, Höhenlage usw.) und selbstverständlich auch durch die Verarbeitungssorgfalt auf den jeweiligen Plan tagen. Durch die verschiedenen Mischungen wird ein gleichbleibender Qualitätsstandard gesichert.

 

 

Handelsübliche Teeblattgrad

 

Blatt (SFTGFOP1, FTGFOP1, TGFOP1, GFOP, FOP) = 6%

kleines Blatt (FP, PEKOE) = 20%
gröberer Broken (FBOP) = 15%

feiner Broken (GFBOP, GBOP) = 20%

Fannings (BOPF, OF) + Staub (PD)

beide Grade nur für Teebeutel = 39%

 

Erklärung der Abkürzungen zu sehen:

S (= Super) F (= Feinstes) T (= Tippy) G (= Golden) F (= Blumig) O (= Orange) P (= Pekoe)

F (= blumig) P (= Pekoe)

G (= golden) F (= blumig) B (= gebrochen) O (= orange) P (= Pekoe).

B (= gebrochen) O (= orange) P (= Pekoe) F (= Fannings)

 

Schwarzer Tee besitzt je nach Beim sortieren des fert fermentierten Tees führen man 4 Blattgrade:

Blatt - Tee
gebrochen - Tee
Fannings
Staub

Manliche großblättrige Tees nach Qualitätsqualstufen:

Pekoe sind feine Härchen auf den Knospen und Blattunterseiten der sozialen Triebe

Blumige Pekoe Blattriebe der Frühjahrspflückung mit zartem Duft

Orange Pekoe = königliches Blatt

Durch die Blattgradbezeichnungen lassen sich Rückblick auf die Blattgröße und Struktur ziehen.
Brokentee hat eine zentrale Blattbewegung, der Tee zieht und färbt sich schneller in der Tasse.
Pekoe Tee ist kräftig im Aufguss und ein grobgerolltes, kugeliges Blatt.

Die wichtigsten Sortierungen bei Broken Tee:

FBOP Flowery Broken Orange Pekoe
GFBOP Golden Flowery Broken Orange Pekoe
TGFBOP Tippy Golden Flowery Orange Pekoe
Kleinblättrige T-Shirts mit viel Aroma und vielen Tipps.

Die wichtigsten Sortierungen bei Blatt Tee:

FOP Flowery Orange Pekoe
GFOP Golden Flowery Orange Pekoe
TGFOP Tippy Golden Flowery Orange Pekoe

Diese Sortierungen müssen ein dünnes, drahtiges Blatt mit mehr oder weniger anspruchsvollen Verhältnis und Tipps (= Blattknospen, die sich die des Gerbstoffanteils beim Fermentieren nicht verfärben)

Herkunft ein dunkelbraunes bis schwarzes Blatt und reicht geschmacklich von fein blumig-mild bis voll würzig-kräftig.

 

Die Tee-Ernte

In den Tee-Erzeugerländern werden fast ausschließlich die oberste Blattknospe und die zwei darauf folgenden, jüngsten Blätter eines Triebes („two leaves and a bud“) gepflückt. Weitere, d.h. ältere Blätter als diese, wirken sich im Allgemeinen negativ auf die Qualität des fertigen Produkts aus.

In den höher gelegenen, kühleren Gebieten wächst der Tee natürlich langsamer. Das lässt den besonders feinen und aromatischen Charakter entstehen. Die Erntezeit hat auf die Qualität einen entscheidenden Einfluss.

Das Pflücken erfordert viel Sorgfalt und Geschicklichkeit und wird meistens von Frauen ausgeführt. Die durchschnittliche Pflückleistung beträgt etwa 16–24 kg grünes Blattgut am Tag. Diese Menge ergibt 4–6 kg fertigen Tee. Zwei bis drei Mal am Tag wird das grüne Blatt in die Fabrik auf der Plantage gebracht. Die grünen, frischen Blätter sind noch vollkommen neutral im Duft und müssen erst in der Teefabrik durch eine Reihe von Produktionsvorgängen aufbereitet werden, damit daraus ein aromatischer Tee entsteht.

 

Die Aufbereitung

Im Gegensatz zu Kaffee, der als Rohkaffee eingeführt wird und erst im Verbrauchsland durch Verlesen und Rösten seine endgültige Gestalt erhält, wird Tee bereits auf den Plantagen im Ursprungsland aufbereitet und als fertiger Tee exportiert. Die wichtigsten Phasen der Aufbereitung bei der orthodoxen Produktion sind: Welken, Rollen, Fermentieren, Trocknen und Sortieren in Blatt- und Brokengrade, d.h. Größen. Die einzelnen Vorgänge sind nachstehend erläutert:

  1. Das Welken

Wenn das frische Blattgut die Fabrik erreicht, wird es zunächst gewogen und die Menge registriert. Alsbald folgt der Welkprozess, wobei dem Blattgut ca. 30% der Feuchtigkeit entzogen wird, um es weich und geschmeidig für das anschließende Rollen zu machen. Das Welken erfolgt in Welktrögen von 25 - 30 m Länge, die mit Drahtgittern bespannt sind und von riesigen Ventilatoren belüftet werden. Das Blattgut wird auf den Gitternetzen ausgebreitet. Die eingeblasene Luft kann mit hohem Feuchtigkeitsgehalt des Blattes auch erwärmt werden. Die Welkdauer beträgt 12 bis 18 Stunden.

  1. Das Rollen

Danach wird das gewelkte grüne Blatt in großen Rollmaschinen gerollt. Diese bestehen generell aus zwei großen, schweren Metallplatten, die sich kreisend gegeneinander bewegen, dabei die Zellwände des Blattes aufbrechen und den Zellsaft mit dem Sauerstoff der Luft in Verbindung bringen. Dadurch wird die Fermentation eingeleitet, ebenso die Entwicklung der ätherischen Öle, die Duft und Aroma des Tees bestimmen. Der gerollte Tee, der jetzt bereits zu fermentieren beginnt, wird in den Fermentationsraum gebracht. In manchen Teefabriken wird im Anschluss an das Rollen eine "Rotorvane"-Maschine, eine Art Reißwolf zur weiteren Aufbereitung des Blattes, eingesetzt. Hier läuft das Blattgut über eine langsam rotierende Schnecke durch einen Zylinder, in den zur Beschleunigung der Fermentation gleichzeitig Sauerstoff eingeblasen wird.  

  1. Das Fermentieren

Die Fermentation ist ein Oxidations-oder Gärungsprozess des beim Rollen austretenden Zellsaftes. Zur Fermentation wird das Blattgut im Fermentationsraum ca. 10 cm hoch auf  Tischen ausgebreitet. In modernen Fabriken wird der Raum mittels luft- und wasserversprühender Ventilatoren befeuchtet. Während der Fermentation - sie dauert 2-3 Stunden - verfärbt sich das Blatt und nimmt allmählich eine kupferrote Farbe an. Diese Farbe finden wir wieder im feuchten Teeblatt beim Aufguss in der Tasse. Der "Teamaker" mus den Stand der Oxidation, vor allem am Geruch des feuchten Blattes, ständig kontrollieren. Von der richtigen Fermentation hängt ganz wesentlich die Qualität des fertigen Tees ab.

 

  1. Das Trocknen

Die Fermentation ist abgeschlossen, wenn der gewünschte Grad der Fermentation erreicht ist, d.h. sobald der Tee seinen typischen Geruch und die kupferrote Farbe entwickelt hat, wird er getrocknet. Hierfür werden sogenannte Etagentrockner verwendet, die mit Holz oder Heizöl betrieben werden. Der Tee durchläuft den Trockner auf einem Laufband. Die Anfangstemperatur mit ca. 90 °C bindet den Zellsaft fest an das Blatt. Am Ende der ca. 20-minütigen Trocknung beträgt die Temperatur nur noch 40° C, die restliche Feuchtigkeit ca. 6%. Später, beim Teeaufguss, läst sich der am Teeblatt getrocknete Saft durch das heiße Wasser und ergibt ein aromatisches  und anregendes Getränk.

  1. Das Sortieren

Der schwarze Tee, der den Trockner verlässt, ist der sogenannte Roh-Tee, der jetzt über eine Anzahl von mechanischen Rüttelsieben verschiedener Maschengrößen in die handelsüblichen Sortierungen ausgesiebt wird. Es handelt sich hierbei um die Bezeichnungen der handelsüblichen Blattgrößen.

Grundsätzlich erhölt man beim Sortieren, bedingt durch die Maschenweite der Siebe:

Blatt-Tee - Broken Tee - Fannings - Dust

Prinzipiell gilt, je kleiner das Blatt ist, desto ergiebiger ist der Aufguss.

Tee ist ein Naturprodukt, das durch den Entzug von Feuchtigkeit haltbar gemacht wird. Bewahren Sie ihn kühl auf. Sein ursprünglichen Geschmack erhält sich der Tee, wenn Sie ihn fern von stark riechenden Lebensmitteln, z. B. Gewürzen, in einem Behältnis aufbewahren.

 

Grüntee-Produktion

Grüner Tee unterscheidet sich von schwarzem Tee dadurch, dass er nicht fermentiert, also durch die Oxidation verändert wird. Der Produktionsprozess ist generell bis zum Welken gleich. Bei der Grüntee Produktion werden nach dem Welken die Tee-Fermente und -Enzyme, noch vor dem Rollen, durch starke Dampfeinwirkung oder Röstung zerstört - der Tee wird "gesteamed" od "panfired", d.h. gedämpft oder geröstet, dann gerollt und getrocknet. Auf diese Weise verfärben sich die Blätter nicht kupferrot wie beim schwarzen Tee, sondern sie bleiben olivgrün. Der Aufguss varriert je nach Sorte, Anbaugebiet und Pflückungsperiode von leuchtendhellgelb bis dunkelgrün.

Die CTC-Produktion

Diese Bezeichnung bedeutet: Crushing (Zerbrechen) - Tearing (Zerreißen) - Curling (Rollen)

Bei dieser Methode wird das grüne Blatt zunächst gewelkt, dann nur einmal gerollt und im Anschluss in der CTC-Maschine zwischen Dornenwalzen zerrissen. Dadurch werden die Zellen gründlicher und schneller aufgebrochen, als bei der orthodoxen Teeherstellung. CTC-Tee hat eine inensivere Farbe und ist ergiebiger. Stängel und Blattrippen werden weitgehend ausgeschieden und nur das zerkleinerte "Fleisch" des grünen Blattes weiterverarbeitet. Danach gelangt der Tee direkt zum Fermentationsraum. Je nach gewünschter Blattgröße wird dieser Vorgang mehrmals wiederholt.

Bei der CTC-Produkton gibt es keine Blatt-Tees und nur wenige Broken-Tees, sondern in erster Linie Fannings. CTC-Tees sind für Tee-Beutel besonders geeignet. Heute verarbeitet man den Tee in Indien bereits zu über 50 % und in Kenia zu fast 100 % nach der CTC-Methode. In Darjeeling wird dagegen nur orthodoxer Tee produziert.

Die wichtigsten Grade sind:

BP= Broken Pekoe, PF= Pekoe Fannings, PD= Pekoe Dust

 

Die Sortierungen

Unterscheidung nach Blattgrößen

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Blatt-Tees und Broken-Tees. Die kleinblättrigen Broken-Tees, die beim wiederholten Rollen zerkleinert werden, sind naturgemäß sehr ergiebig. Die Bezeichnungen der Sortierungen sind oft sehr phantasievoll und variieren sogar von Plantage zu Plantage. Sie sind immer eine Aussage über Blattgröße und -Aussehen und nur zum Teil über das Geschmacksprofil (Flowery = blumig), nicht aber über die generelle Qualität des Tees. Die qualitative Einstufung der angebotenen Tees wird immer bei der Verkostung vorgenommen.

Nachstehend die wichtigsten Sortierungen für:

a) Blatt-Tee

1. Flowery Orange Pekoe = FOP


Bei Darjeelings auch Golden Flowery Orange Pekoe = GFOP und Tippy Golden Flowery Orange Pekoe = TGFOP. Es handelt sich hierbei um ein dünnes, drahtiges Blatt mit "Tips". Als "Tip" bezeichnet man die gold- oder silberfarbenen, sichtbaren Blattspitzen (buds), die weniger Gerbstoff besitzen und sich beim Fermentieren deshalb dunkel färben. Sie sind ein Zeichen dafür, das junge Teeblätter verwendet wurden, aber nicht immer ein besonderes Merkmal für außergewöhnliche Güte.

2. Orange Pekoe = OP

Ein langes, drahtiges Blatt, größer als FOP. Der Begriffsinhalt für die Bezeichnung ist verlorgen gegangen. Orange bezieht sich auf das holländische "Oranje", das soviel wie "königlich" bedeutet.

3. Pekoe = P und Flowery Pekoe = FP

Dieses Blatt ist kürzer und gröber als der Orange Pekoe, oft auch offener und nicht so fein gerollt. Ceylon "Low-grown"-Pekoes haben ein kugelig gerolltes Blatt. Pekoes sind kräftiger im Aufguss als Orange Pekoes, weil letztere mehr Blattrippen und weniger "Fleisch" enthalten.

b) Broken Tee

1a. Flowery Broken Orange Pekoe = FBOP

Es handelt sich bei diesen Sortierungen um gröbere und aromatische Qualitäten der kleinblättrigen Tees. Ein sauber gearbeitetes, gut gerolltes Blatt mit vielen Tips, die dem Tee ein attraktives Aussehen geben.

1b. Golden Broken Orange Pekoe = GBOP

Vor allem bei Assam ein sehr feiner und kräftiger Tee.

2a. Broken Orange Pekoe = BOP

Ein gut gearbeitetes Blatt mit weniger Tips als FBOP, aber noch kräftiger, wenn auch nicht so blumig.

2b. Broken Orange Pekoe1 = BOP 1

Auf manchen Plantagen in Indien die Bezeichnung für den FBOP, in Ceylon jedoch ein "semi-leaf tea", also ein Halb-Blatt-Tee, eine Sortierung, die zwischen dem OP und dem BOP liegt.

3. Broken Pekoe = BP

Bei der CTC-Produktion ist BP eine Sortierung mit sehr kräftiger Tassenqualität.

4. Fannings und Dust

Die beim Sieben anfallenden, kleinen und kleinsten Teilchen des Blattes, ohne Stängel und Rippen. Fannings und Dust sind sehr ergiebig, kräftig, färben schnell und werden deshalb bevorzugt in Aufgussbeuteln eingesetzt.



 

Erklärung der Abkürzungen und Blatteinteilungen anhand einiger Beispiele:

SFTGFOP (großes Blatt)


(Super)
F (Finest)
(Tippy)
G (Golden)
F (Flowery)
O (Orange)
 P (Pekoe)

FP (kleines Blatt)


F
 (Flowery)
P (Pekoe)

GFBOP (gröberer Broken)

G (Golden)
F (Flowery)
B (Broken)
O (Orange)
P (Pekoe)

BOPF (Fannings)


B (Broken)
(Orange)
P (Pekoe)
F (Fannings)

CTC (kugelförmiges Blatt)


 C (Crushing)
(Tearing)
(Curling)

 

Zubereitung

1. Zur allgemeinen Information haben wir unseren Sorten generelle Zubereitungshinweise zugeordnet.

2. Diese Hinweise sind Empfehlungen aufgrund unserer Erfahrungswerte. Natürlich steht es jedem Teeliebhaber frei, die Zubereitung seiner Teesorte nach eigenem Gusto vorzunehmen.

3. Es gilt die Grundregel, den Tee mit kochendem Wasser aufzugießen, oder aber bei Bedarf, wie beispielsweise beim Grüntee, das Wasser aufzukochen und dann auf die gewünschte Temperatur abkühlen zu lassen.

4. Prinzipiell gilt bei koffeinhaltigen Qualitäten: Ziehzeit bis 3 Minuten anregend - Ziehzeit über 3 Minuten beruhigend.

5. Danach einfach den Filter aus der Kanne nehmen, bzw. den Aufguss mittels Sieb in eine möglichst vorgewärmte Kanne seihen.

6. Mehrfaches Aufbrühen desselben Aufgusses nimmt einigen Grüntees ihren etwas herben Charakter.

 

Aromatisierung

Definition von Aromen

Wir verwenden ausschließlich Aromen, die auf EU und internationale Ebene den aktuellen Gesetzen und Verordnungen entsprechen. Durch vielfältige und umfassende Qualitätsprüfungen wird sichergestellt, dass Aromen in gleichbleibender hoher Qualität sicher und unbedenklich produziert werden, so dass diese allgemein für den menschlichen Verzehr geeignet sind.
Am 20.01.2009 ist die neue Aromenverordnung VO(EG)1334/2008 in Kraft getreten und gilt jetzt nach einer Übergangsfrist von 2 Jahren offiziell seit Januar 2011. Die EG Aromenverordnung VO(EG)1334/2008 löst die Aromen-Richtlinie 88/388EWG ab.
Definitionen gemäß VO(EG)1334/2008:

Natürliches Aroma

Wird aus natürlichen, pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen wie z. B. Früchten, Gewürzen, Kräutern, geröstetem Kaffee oder Milcherzeugnissen gewonnen. Zur Herstellung dürfen nur physikalische, enzymatische oder mikrobiologische Verfahren angewendet werden, u.a. Auspressen, Destillieren, Erwärmen, Filtrieren, Mahlen, Mischen, Vergären oder Zerkleinern.

Aroma

Wird mittels chemischer Synthese wie z. B. Veresterung oder Acetylierung hergestellt. Die dafür benötigten Rohstoffe müssen nicht natürlichen Ursprungs sein, aber die chemische Beschaffenheit der Mehrzahl der Endprodukte sind identisch mit einer in der Natur vorkommenden Substanz pflanzlichen oder tierischen Ursprungs (ehemals Naturidenten gemäß alter 88/338EWG). Daher sind diese Aromen in der Regel auch rückstandsfrei.
D&B setzt nach wie vor neben den natürlichen Aromen nur die ehemals Naturidenten gemäß alter 88/338EWG ein.

Aromatisierter Schwarztee

Die große Revolution haben die aromatisierten Schwarztees Ende der 70er Jahre erfahren. Gab es doch damals kaum einen Heranwachsenden, der nicht in seinem in Brauntönen tapezierten Jugendzimmer bei Kerzenschein und Räucherstäbchen Wildkirsch- und Vanille-Tee getrunken und weltverbessernde Gespräche geführt hat.
Heute findet diese Produktgattung eine ganz andere Positionierung. Eine äußerst abwechslungsreiche Aromenvielfalt, animiert durch den Einsatz vieler Früchtstücke, Blüten oder Gewürze, wird mit einer fein abgestimmten Basis verbunden.
Die herben, vollfruchtigen oder intensiven Aromen werden zumeist auf milde China- und kräftig-würzige Ceylontees abgestimmt. Die leichteren, sanfteren Aromenkompositionen unterstützen wir durch eine elegante Auswahl leichterer Basen. So wählen wir dafür gern einen weichen Oolongtee, fein-milden Keemuntee, oder aromatischen, süßlich-erdigen Yunnantee.

Aromatisierter Grüntee

Als beste Basis für die Veredelung von aromatisierten Grüntees eignet sich der chinesische grüne Sencha. Warum? Aufgrund seines beliebten, milden, feinen und typischen Grünteecharakters. Die Aromen werden auf ideale Weise aufgenommen und bilden gemeinsam mit der Basis eine sehr ausgewogene Symbiose. Auch nach Veredelung mit markanten Aromen präsentiert sich der Grünteegeschmack stets ausgewogen.
Für die ausgefallenen, besonderen Ansprüche verwenden wir China Gunpowder und leichtere charaktere wie Oolong, Pi Lo Chun, Chun Mee oder Pai Mu Tan.

Aromatisierte Früchteteemischungen

Früchtetee...die Essenz aller Früchte!
Zu Beginn der 80er Jahre gelangten bunte Mischungen aus Fruchtstücken in die Teeläden. Ohne Teein und Bitterstoffe eroberten die gesunden, preiswerten und köstlichen Getränke schnell einen neuen Kundenkreis. So entwickelten sich die vielseitigen Kreationen schnell zum Familientee, der Kinder, Erwachsene und Senioren gleichermaßen an einen Tisch brachte. Aber auch seine vielseitige Verwendungsart verschaffte ihm große Anerkennung. Denn auch kräftig aufgegossen, um dann mit Mineralwasser oder Sekt verdünnt zu werden, ist der Früchtetee kalt ein Hochgenuss.
Die Eckpfeiler einer Früchteteemischung sind mild-süße Apfelstücke, herb-fruchtige Hagebuttenschalen und frisch-saure Hibiskusblüten, die den nötigen "Body" beisteuern.
Hinzu kommt eine nahezu grenzenlose Auswahl von Früchtevariationen. Ob Flocken, Blüten oder Stücke, es kommen mittlerweile nahezu alle Sorten von Gemüse, Früchten, Gewürzen oder Kräutern in den Tee. Und neben dem Aroma sind sie es, die den Geschmack und die Optik des jeweiligen Tees entscheidend prägen.

Säurearme, aromatisierte Früchteteemischungen

Arm an Säure und reich an Geschmack...
In der Historie der Teegetränke sind die Früchteteemischungen noch recht jung dabei. Trotzdem unterliegen natürlich auch sie den Trends und Anforderungen unserer Zeit. Und das ist auch gut so. So hat sich in der jüngsten Zeit eine Anforderung der Endverbraucher entwickelt, die immer mehr an Eigendynamik gewinnt. Standen in den 80er Jahren Hibiskus und Hagebutten stark im Trend, finden heute entsäuerte Basen, die vorwiegend aus Apfelstückchen bestehen, eine immer stärkere Fan-Gemeinde.
Glasklarer Vorteil: Diese Mischungen sind leicht verträglich und können ohne Probleme von Kindern, wie auch von Senioren genossen werden. Empfindlichkeiten bei Säuregehalten wird so entgegengesteuert und führt trotzdem zu einer vollendeten Geschmacksentwicklung. Intensiver sogar, denn durch das Fehlen von Hagebutte und Hibiskus steht eindeutig das Aroma im Vordergrund, das nicht durch die säuernde Geschmackseinwirkung beeinflusst wird. Können Sie sich nicht so gut vorstellen? Na, dann sollten Sie einfach mal probieren.

Spezialitäten

Rotbuschtee und Honeybusch

Südafrika

Rotbusch...die afrikanische Botschaft

Der afrikanische Alleskönner bietet ungeahnte Vorteile. So sind sowohl Rot- als auch Honeybusch frei von Koffein und Gerbsäure. Entsprechend einfach ist daher auch die Zubereitung. Eine Überdosierung oder gar längere Ziehzeiten haben keine so großen Auswirkungen, dass der Aufguss gänzlich ungenießbar wird.
Wir verwenden nur hochwertigste Rotbuschqualitäten mit gründlichster Aussiebung und Reiniugng. Je feiner und häufiger der produzierte Rotbusch gesiebt wurde, desto gleichmäßiger und hochwertiger ist das Endprodukt. Wir arbeiten mit einer "super grade"-Qualität aus kultiviertem Wildwuchs. Die Nadeln sind lang und gleichmäßig. Ein Zeichen von erster Güte, die sich von dem "choice grade" klar abhebt.
Rotbuschtee lässt sich ausgezeichnet mit unterschiedlichsten Schmuckdrogen veredeln. Auf dem dünnen, rostbraunen Nadelblatt heben sich beispielsweise Korn- oder Sonnenblumenblüten hervorragend ab.

Kräutertee- und Gewürzteemischungen

Südamerika

Kräuter...Genuss ohne Grenzen

Kaum ein Aufgussgetränk bietet eine so große geschmackliche Vielfalt wie Kräuterteemischungen. Würzig, blumig, süß, sauer, herb - sogar scharf - kein geschmackliches Erscheinungsbild fehlt. Zumeist ohne Koffein, Gerbstoffe und Säuren, ist dem Genuss dieser Getränke kein Limit gesetzt. Bereits jedes Kräutergewächs für sich beeindruckt in Geschmack und Mundgefühl. Geschmackliche Parallelen, selbst unter ähnlich erscheinenden Pflanzen, treten kaum auf. So unterscheidet sich die NANA-Minze von der Pfefferminze in ihrer typischen "spearmint"-Note. Eukalyptus schenkt eine eher scharfe Frische.
Frische Rohware aus dem Ursprung, die in Deutschland schonend nachbehandelt wird, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Qualität und Frische werden regelmäßig überprüft. So ist es nicht ungewöhnlich, dass ein sehr bewährter und zuverlässiger Partner samt Ursprungsland gewechselt wird, weil ein anderes Produkt frischer, intensiver und authentischer ist. Qualität spielt gerade in dem geschmacksintensiven Kräutergarten eine massive Rolle.

 

Ayurveda

Ayurveda ist die weltweit älteste bekannte Lebens- und Gesundheitslehre und entstammt der vedischen Hochkultur Altindiens. Das Wissen wurde über tausende von Jahren mündlich überliefert.

Ayurveda setzt sich aus den Sanskrit-Wörtern Ayur (Leben) und Veda (Wissen) zusammen und kann mit "Lebensweisheit", aber auch mit "Lebenswissenschaft" übersetzt werden. Die Ayurvedische Lehre wird auch als "ganzheitliche Kombination empirischer Naturlehre und Philosophie" bezeichnet, die den Fokus auf die für die menschliche Gesundheit notwendigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert - die unterschiedlichen Temperamente (Lebensenergien), so genannte Doshas:

Vata (Wind, Luft, Pneuma)
Pitta (Feuer und Wasser, Chole)
Kapha (Erde und Wasser, Phlegma)

Die Essenz der Ayurvedischen Lehre ist, dass sich die Doshas in einem harmonischen Gleichgewicht befinden sollten, was unter anderem auch durch die Kraft verschiedener Kräuter gefördert werden kann.
Finden Sie in unseren Ayurveda-Tees die perfekte Balance für Ihre Lebensenergie. In unseren Kräutermischungen finden Sie die optimale Symbiose aus den Ayurveda-Lehren und europäischen Geschmacksvorstellungen und -erwartungen. Alle, die auf der Suche nach dem etwas anderen Kräutertee sind, werden hier fündig. Diese intensiven Geschmacksrichtungen entstehen ohne den Zusatz von Aromen!

Chai-Tee

Das Nationalgetränk der Inder findet auch hierzulande immer größere Beliebtheit. Ursprünglich stammt diese Komposition aus der ayurvedischen Gesundheitslehre und wird wegen ihrer bekannten, positiv auf Körper und Geist wirkenden Eigenschaften getrunken.
Wir bieten eine Symbiose der indischen und europäischen Kultur. Klassisch fällt der Schwarztee Chai aus, der sich deutlich an dem indischen Vorbild orientiert. In Europa populäre Tees, wie Rotbusch und Grüntee, finden durch die scharf-würzigen Zugaben eine neue, besondere Note. Wir empfehlen stets die Zugabe von Milch, die der Tasse die Schärfe nimmt und ein äußerst angenehmes Geschmacksbild ergibt.

Wellness-Tee

Der Ursprung der Wortschöpfung "Wellness" findet sich in den Begriffen "Wellbeing" und "Fitness". Zusammen umfassen die Begriffe heute die Definition eines gesunden, bewussten und vitalen Lebensstils, bezogen auf das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden.
Ein Schwerpunkt ist hier ein sorgfältiger Umgang mit der Natur und ihren Produkten. Und die unkomplizierte Integration dieser Selbstverständlichkeiten in den Alltag. Deshalb tragen die Auswahl von wertvollen Zutaten und die schonende Verarbeitung maßgeblich dazu bei, ein schmackhaftes und gleichzeitig wohltuendes Produkt zu kreieren.
Für uns bedeutet dies, edle Zutaten wie Kombucha, Aloe Vera, Wakame-Seealgen oder Vitamine einzusetzen. Die Integration dieser Zutaten führt zu überraschenden Kompositionen mit eindrucksvollen Geschmacksdimensionen. Nur über den Einsatz von schmackhaften und gleichsam wohltuenden Zutaten kann der Ursprungsgedanke von Wellbeing und Fitness ganzheitlich gewahrt werden.